SCHWEIZ
SCHWEIZERISCHE
EIDGENOSSENSCHAFT
CONFÈDERATION SUISSE (frz.)
CONFEDERAZIONE SVIZZERA (ital.)
CONFEDERAZIUN SVIZRA (rätorom.)
CONFOEDERATIO HELVETICA (latein.) |
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seit 1848 |
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| Die Schweiz wurde
1848 ein Bundesstaat. Vorher war es ein
Staatenbund aus souveränen Kantonen. Die Schweiz
nahm ein Wappen an, das dem Siegel des
Staatenbundes abgeleitet wurde. Es zeigt ein
weißes Kreuz im roten Schild. Es entspricht der
Flagge. |
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| Fläche |
41.285 km² |
| Einwohner |
7.088.000 Ew |
| Bevölkerungsdichte |
124.412 Ew/km² |
| Hauptstadt |
Bern |
| Staatsform |
Parlament. Bundesstaat, seit
1848 |
| Unabhängigkeit |
de facto 22.09.1499 (Basler
Friede), anerkannt 24.10.1648 (Westf. Friede) |
| Verwaltungsgliederung |
20 Vollkantone, 6
Halbkantone |
| 15 v. Chr. wurde
das Gebiet der heutigen Schweiz die römische
Provinz Raetia. Nach der Teilung des Römischen
Reiches 395 fiel Raetia an das Weströmische
Reich. Nach dem Zerfall des Weströmischen
Reiches im 5. Jahrhundert gehörte der Westen der
heutigen Schweiz zum Reich der Burgunder, der
Osten zum Reich der Ostgoten, der Norden zum
Herzogtum Alemannien und der Süden gehörte ab
568 zum Reich der Langobarden. 497 wurde
Alemannien, 534 Burgund, 539 dem zum Reich
gehörenden Raetien und 773/774 der Rest des
Reiches der Langobarden an das Fränkische Reich.
Im Vertrag von Vedun 843 wurde das Frankenreich
geteilt. Der Nordosten der heutigen Schweiz fiel
an das Ostfränkische Reich, der Rest kam
zunächst an Lotharingen, das jedoch 870
aufgeteilt wurde, wobei der Nordwesten an das
Ostfränkische Reich und der Süden an die
Lombardei im Königreich Italien fiel. 888
unterstand das Gebiet der heutigen Schweiz drei
Reichen: der Norden und Osten dem Herzogtum
Schwaben im Ostfränkischen Reich, aus dem sich
das Deutsche Reich bildete, der Südosten der
Lombardei und der Westen dem Königreich
Hochburgund, das sich 933 mit Niederburgund zum
Königreich Burgund vereinigte und seit 1032/34
Mitglied des Heiligen Römischen Reiches
Deutscher Nation gehörte. Seit dem 11.
Jahrhundert gehörte das Gebiet der heutigen
Schweiz nun ganz zum Heiligen Römischen Reich
Deutscher Nation. Im Hochmittelalter zerfielen
diese Gebiete jedoch in zahlreiche kleinere
Territorien. 1291 schlossen sich 13 Städte in
den 3 Waldstätten Unterwalden, Uri und Schwyz im
"Ewigen Bündnis" zusammen und bildeten
den Grundstock der späteren Schweiz. Mit dem
anchluß von Luzern 1332, Zürich 1351, Glarus
und Zug 1352 und Bern 1353 entstand die
achtörtige Eidgenossnenschaft. 1415 eroberten
die Eidgenossen das habsburgische Aargau, 1411
schloß sich Appenzell, 1416 Oberwallis, 1451 das
Stift St. Gallen, 1454 die Städte St. Gallen und
Schaffhausen und 1497/98 die Bünde in Rätien
(Gotteshausbund von 1397, Grauer Bund von 1395
und der Zehngerichtebund von 1436) der
Eidgenossenschaft an. 1460 wurde das
habsburgische Thurgau erobert und 1536 eroberte
Bern die Waadt. Bereits 1512 konnte das Tessin
und das Veltlin werden. Damit hatte die
Eidgenossenschaft nahezu idie Grenzen der
heutigen Schweiz erreicht. 1499 kam es zum
sogenannten Schwabenkrieg, da die
Eidgenossenschaft eine Reichsreform von 1495
ablehnten. Den Krieg konnten die Eidgenossen für
sich entscheiden und im Frieden von Basel vom
22.09.1499 konnten sich die Eidgenossen ihrealten
Privilegien bewahren, schieden jedoch faktisch
aus dem Heiligen Römischen Reich aus, formell
blieben sie jedoch weiterhin ein Teil des
Reiches. Der Westfälische Frieden 1648, der den
30-jährigen Krieg beendete, brchte der
Eidgenossenschaft die de jure Loslösung vom
Heiligen Römischen Reich. 1797 mußte die
Eidgenossenschaft das Veltlin an die
Cisalpinische Republik, später Italienische
Republik, abtreten. 1798 marschierten
französische Truppen in die Eidgenossenschaft
ein und am 22.03.1798 wurde die Helvetische
Republik als demokratischer Einheitsstaat nach
französischen Vorbild ausgerufen und machten dem
Föderalstaat ein Ende. Die bisher selbständigen
Kantone wurden bloße Verwaltungsbezirke. Das
Wallis wurde eine eigenständige Republik, Genf
und das Bistum Basel (bereits 1792) wurden
französisch. Verschiedene Staatsstreiche
führten 1802 in einen Bürgerkrieg in der
Helvetischen Republik. Unter Vermittlung
Frankreichs erhielten die 13 Urkantone sowie 5
neue Kantone wieder ihre Selbständigkeit und der
Staat wurde nun Schweizer Eidgenossenschaft
genannt. 1810 wurde die Republik Wallis von
Frankreich annektiert. Am 12.12.1813 marschierten
die Gegner Frankreichs in die Schweiz ein und
stellten zunächst die Regierungsform von vor
1798 wieder her. 1814 wurde jedoch das
Föderalsystem von 1803 wieder eingeührt und auf
dem Wiedner Kongreß 1814/15 bestätigt. Wallis,
Genf und das bisher preußische Neuenburg wurden
Kontone der Schweiz. Das Bistum Basel kam an den
Kanton Bern. Die Schweiz hatte nun ihre
endgültigen Grenzen erreicht, die bis heute
Bestand haben. Nach dem sogenannten
Sonderbundkrieg im november 1847 wurde die
Schweiz von einem Staatenbund in einen Bundestaat
umgewandelt. Im 1. und 2. Weltkrieg konnte die
Schweiz ihre Neutralität wahren. |
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seit 1848 |
Diese Seite wurde am 23.03.02 aktualisiert.
Sämtliche
Zeichnungen, Grafiken und Bilder
wurden erstellt von Christian Siemer
Noch
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